Zum 100. Geburtstag von Willy Brandt

Veröffentlicht am 18.12.2013 in Bundespolitik

Willy Brandt 1977 in Mannheim

Am 18.12.1913 wird Herbert Ernst Karl Frahm geboren ‐ uns besser bekannt unter seinem Decknamen Willy Brandt. Den Jüngeren unter uns wird sicher als erstes das Foto seines Kniefalls in Warschau in den Sinn kommen, das wir zusammen mit vielen anderen Bildern in den Geschichtsbüchern abgedruckt hatten – das sich uns aber doch als Aufnahme eines besonders wichtigen Moments der deutschen Geschichte eingeprägt hat.

Nach Hitlers Machtergreifung 1933 kämpft Willy Brandt im Untergrund und lebt bis 1945 im Exil, hauptsächlich in Norwegen. Seine Arbeit in der Bundespolitik beginnt 1949 und endet 1992 mit seinem Tod. Dazwischen übt er neun Jahre lang das Amt des Regierenden Bürgermeisters in Berlin aus und erlangt schon in dieser Zeit große Popularität. 1966 wird er unter Kiesinger Bundesaußenminister, bis er 1969 zum vierten Bundeskanzler der damaligen BRD gewählt wird.

Weltruhm und zahlreiche Ehrungen erlangt Brandt durch seine Ostpolitik und wird dafür 1971 sogar mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Von 1964 bis 1987 ist Willy Brandt Vorsitzender der SPD, von 1976 bis 1992 Präsident der Sozialistischen Internationale und von 1979 bis 1984 Mitglied im Europäischen Parlament.

Als ein großer Verfechter der Friedenspolitik und der Aussöhnung mit den osteuropäischen Staaten ist es ihm vergönnt, den Mauerfall am 9.11.1989 zu erleben. In einer Rede vor dem Rathaus Schöneberg am 10. November 1989 drückt Brandt seine Freude über die Entwickung aus und zeigt sich gleichzeitig „...dem Herrgott dankbar dafür, dass ich dies miterleben darf – wir erleben, dass die Teile Europas wieder zusammenwachsen.“

Am 8. Oktober 1992 stirbt Willy Brandt und die Anteilnahme der Menschen in aller Welt ist überwältigend. Seine Genossinnen und Genossen, die Mitglieder des Bundestages sowie Staatsoberhäupter, Regierungsvertreter und Politiker aus aller Welt erweisen ihm die letzte Ehre. Auf dem Waldfriedhof Berlin‐Zehlendorf findet er seine letzte Ruhestätte.

(Quelle: Bundeskanzler‐Willy‐Brandt‐Stiftung)

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