Gemeinderat Florian Häfele will Schulen fachlich einbeziehen

Veröffentlicht am 25.06.2012 in Familie und Jugend

SPD setzt sich durch: Gemeinderat gründet Ausschuss "Jugend- und Schulsozialarbeit"

Die SPD hat sich mit ihrem Antrag auf Gründung eines Ausschusses "Jugend- und Schulsozialarbeit" im Gemeinderat durchgesetzt. Bei nur wenigen Gegenstimmen von einzelnen CDU-Räten wird in Oberhausen-Rheinhausen damit ein Gremium geschaffen, dass sich inhaltlich mit Jugendzentrum, Jugendangeboten und Schulsoziarbeit beschäftigt.

Florian Häfele, jüngster Gemeinderat und familienpolitischer Sprecher seiner SPD-Fraktion, hatte zuvor engagiert für die Pläne geworben: "Wir haben die fachliche Kompetenz, die es braucht um hochwertige Schulsozialarbeit anbieten zu können, direkt in unserer Gemeinde: Die Schulkollegien der Grundschulen und der Gemeinschaftsschule. Auch wenn wir mit der konkreten Arbeit einen Träger beauftragen , können wir die inhaltliche Ausgestaltung nicht aus der Hand geben: Auch ein Träger benötigt Führung, inhaltliche Maßgaben, Zielvorgaben und Kontrolle. Hierfür braucht es ein Gremium, welches dann die Schulen einbeziehen kann."

Konkret bedeutet dies für die SPD, dass die Schule bei Personalauswahl oder Entscheidungen über die Form der Schulsozialarbeit einbezogen wird. Dies werde auch in anderen Gemeinden des Landkreises so gehandhabt.

Häfele betonte in seiner Stellungnahme nochmals die Bedeutung der Schulsozialarbeit: "Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Baustein für den Bildungssektor und für uns als SPD ein Herzensanliegen. Deutlich unterstrichen wird diese Aussage durch die zusätzliche Förderung von rund 15 Millionen Euro im Jahr, die von der rot-grünen Landesregierung im September 2011 auf den Weg gebracht wurden."

Für die Gemeinde sei der Beschluss eine gute Grundlage um nun in dieses Kernthema bildungspolitischer Arbeit inhaltlich und in Kooperation mit der Schule einzusteigen. "Dieser Ausschuss muss der Schulsozialarbeit Inhalte liefern. Die reine Diskussion über Organisationsformen ist nun vorbei." äußerte sich Florian Häfele optimistisch.

 

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