SPD kritisiert Vollbremsung der Gemeinderatsmehrheit bei Schulsozialarbeit

Veröffentlicht am 23.10.2012 in Ratsfraktion

Gemeinderat Häfele: "Schulsozialarbeit leistet einen wertvollen Beitrag zur Integration und Gewaltprävention - ergänzend zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Eltern und Schulen"

Der Beschluss von Bürgermeister und Gemeinderatsmehrheit die Schulsozialarbeit von 1,0- auf eine 0,7-Teilzeitstelle zusammenzustutzen wird seitens der SPD scharf kritisiert. Gemeinderat Florian Häfele, der auf der Ratssitzung vehement die Position seiner Partei für die Beibehaltung einer Vollzeitstelle vertrat, argumentierte dabei unter fachlichen Gesichtspunkten: „Oberhausen-Rheinhausen ist ein zentraler Bildungsstandort in der Region: Wir setzen die Gesamtschule mit ihrem Inklusions- und Binnendifferenzierungsanspruch um. Bei uns wächst die Schülerzahl, weil wir bessere Bildungschancen versprechen. Da ist nicht weniger sondern mehr Schulsozialarbeit wichtig.“

Entgegen dem Landestrend der eine Zunahme um 12% von Vollzeitstellen in der Schulsozialarbeit verzeichnet, hatten Bürgermeister, CDU, Freie Wähler und ein Mandatsträger der FÖDL für eine Reduzierung der Schulsozialarbeit in Oberhausen-Rheinhausen gestimmt. Damit widerspricht die Betreuungsquote sowohl den Empfehlungen der GEW mit einer Vollzeitstelle auf 150 Schüler als auch denen des Landesministeriums für Arbeit und Soziales.

Die SPD Oberhausen-Rheinhausen sieht sich mit ihrem Einsatz für die Schulsozialarbeit auch durch die Entwicklungen auf Landesebene gestärkt. GRÜNE und SPD setzen den Ausbau der Schulsozialarbeit im Land erfolgreich fort und fördern diesen in 2012 und 2013 mit 15 Mio. Euro jährlich – ab 2014 soll die Förderung sogar auf 25 Mio. Euro aufgestockt werden. Der Ansturm auf das neue, von 2012 an geltende Förderprogramm ist außerordentlich hoch und zeigt, wie drin-gend die Schulen und Kommunen auf Unterstützung durch das Land gewartet ha-ben. „Wir freuen uns, dass bis zum Ende des Schuljahres 2012/13 insgesamt 1060 Vollzeitstellen in der Schulsozialarbeit geschaffen werden und rechnen damit, dass bis zum Ende des Schuljahrs 2013/14 sogar rund 1.500 förderfähige Vollzeitstellen für die Sozialarbeit an Schulen vorhanden sein werden“, so der Kommunalpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Walter Heiler.

 
 

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