Wofür steht die SPD: Klimaschutz

Veröffentlicht am 25.02.2021 in Landespolitik

In unserer Reihe zu den wichtigen fünf Schwerpunktthemen unseres Wahlprogrammes findest Du heute einen Beitrag zum Thema Klimaschutz. 

Die Bewältigung der Folgen des Klimawandels sind kein parteipolitisches Exklusivthema. Sie betreffen jeden von uns. Wir werden ohne einen konsequenten Kurswechsel bei der Mobilität, beim Bauen, der Ernährung und der Energie den Klimawandel nicht abmildern können.

Zu versprechen, wir könnten unseren Wohlstand und die Art und Weise zu leben unverändert weiterführen, ist blauäugig und der Lage nicht angemessen. Es ist daher höchste Zeit, den Klimawandel als das anzuerkennen, was er ist: die zentrale Herausforderung für uns Menschen.

Jetzt gilt es, wichtige Entscheidungen zu treffen für die Zukunft unserer Gesellschaft, für unsere Kinder, für die Art, wie wir leben und arbeiten wollen.

Es ist daher keine wahlpolitische Taktik, den Klimaschutz zu einem der Hauptthemen unseres Wahlprogramms zu machen. Es ist unserer Pflicht als politisch Verantwortliche, diese Herausforderung in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen!

Die SPD ist nicht grüner als die Grünen. Aber die SPD ist die Partei, die in kritischen Situationen Verantwortung übernimmt und schwierige Entscheidungen zum Wohle des Gemeinwesens durchsetzt.

Darum ist es konsequent und richtig, den Klimaschutz jetzt zu einem der zentralen Themen unseres Wahl- und Zukunftsprogramms zu machen. Und wir tun dies nicht aus einer konservativen Haltung heraus. Die Veränderungen, die die Menschheit herbeigeführt hat, lassen sich nicht mehr zurückdrehen. Es ist daher unsere Pflicht, Perspektiven aufzuzeigen, wie wir die Zukunft im Interesse aller gestalten können. 

Wir müssen die Chance jetzt nutzen, uns auf diesen Weg zu machen. Und das betrifft nicht nur die Politik im Bund, sondern auch hier im Land, in unseren Städten und Gemeinden.

Und hier gilt es, kritisch zu hinterfragen, wo stehen wir eigentlich? Sind wir vorbereitet auf das, was kommt? Haben wir Strategien für die Veränderungen? Bei Grün-Schwarz gibt es wenig bis keine initiative Kraft hierzu. Baden-Württemberg ist trotz eines grünen Ministerpräsidenten kein Vorreiter in Sachen Klimaschutz.

Wir wissen, dass wir die CO2-Emissionen massiv einsparen müssen. Dazu haben wir uns im Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet. Was tut sich hier im Land? Warum stagnieren wir beim Verkehrssektor seit Jahren mit Blick auf dessen C02-Bilanz? Warum kommen wir bei der Verlagerung von Gütern von der Straße auf die Schiene nicht weiter?

Wir sollten nicht die gleichen Fehler wie bei der schleppenden Digitalisierung wiederholen. Uns in Ankündigungen überbieten, um dann in der Krise festzustellen, dass wir meilenweit hinter den Anforderungen der Realität hinterherhinken.

Die SPD geht mit konkreten Vorschlägen zum Klimaschutz in diese Wahl:

  •  eine Politik in Baden-Württemberg, die sich daran orientiert, das CO2-Budget von 350-400 Mio. Tonnen einzuhalten
  • den massiven Ausbau erneuerbarer Energien, um bis 2030 einen Anteil von 75% am Stromverbrauch zu erzielen
  • den schnelleren Ausbau von Windkraftanlagen
  • die verpflichtende Installation von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von Neubauten
  • die Ausweisung von 10% unserer Flächen als Naturschutzgebiete, um den Artenschutz zu fördern

um nur einige zu nennen.

Die weiteren Punkte, z. Bsp. zum 365 Euro-Ticket für den ÖPNV oder der Mobiltätswende findest Du hier im Wahlprogramm >>

Jetzt gilt es, kraftvoll voran zu gehen, Mut, Tatkraft, Überzeugung und Empathie einzubringen, um den bevorstehenden Wandel zu gestalten. Dazu ist die SPD bereit.

Philipp Nicolodelli

 
 

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