Grußwort von Daniel Born MdL

Veröffentlicht am 18.12.2018 in Ortsverein

Daniel Born MdL

Liebe Oberhäuserinnen und Oberhäuser,
liebe Rheinhäuserinnen und Rheinhäuser,

Oberhausen-Rheinhausen ist das Zuhause meiner Familie. 36 Jahre meines Lebens habe ich selbst im schönen Oberhausen-Rheinhausen gelebt. Davon 14 Jahre in Oberhausen und 22 Jahre in Rheinhausen. 7 Jahre durfte ich Oberhausen-Rheinhausen als Gemeinderat dienen. 10 Jahre war ich Vorsitzender der SPD Oberhausen-Rheinhausen. Heute lebe ich in Schwetzingen.

An dem Bürgerentscheid darf ich darum nicht teilnehmen und es steht mir auch nicht zu, irgendwelche Entscheidungsempfehlungen abzugeben. Oberhausen-Rheinhausen trifft selbst die besten Entscheidungen. Aber natürlich habe ich eine Meinung dazu. Und die beginnt mit einer Erfahrung: Oberhausen und Rheinhausen passen richtig gut zusammen.

Und darum möchte ich Ihnen gerne schreiben, was ich Oberhausen-Rheinhausen für den 20.Januar wünsche: dass die Entscheidung mit der Entschlossenheit getroffen wird, Ihre kommunale Demokratie in Oberhausen-Rheinhausen im Jahre 2019 klug und arbeitsfähig weiterzuentwickeln. Und dass die Entscheidung mit der Selbstsicherheit getroffen wird, die Oberhausen-Rheinhausen aus besten Gründen haben kann. Gemeinsam hat diese Gemeinde so viel erreicht: sie hat gemeinsam einen zukunftsfähigen Bildungsstandort entwickelt, sie hat gemeinsam den Strukturwandel bspw. im Zusammenhang mit der Südzuckerschließung gestemmt, sie hat gemeinsam gegen das Wahnsinn-Projekt Flughafen Speyer gekämpft, sie hat gemeinsam der Alten Post oder dem Erlichseegelände oder dem Wellensiek & Schalk eine Zukunft gegeben, sie hat gemeinsam Wohngebiete geschaffen und Menschen integriert. Das sind nur einige Beispiele – es gibt noch so viele mehr.

Jedesmal wenn ich nach Oberhausen-Reinhausen komme, finde ich es richtig, dass es verschiedene Ortsschilder gibt. Es sind zwei verschiedene Orte – mit verschiedenen Geschichten, Traditionen und gewachsenen Strukturen. Aber daneben gibt es eine gemeinsame Geschichte, gemeinsame Traditionen und gemeinsame Strukturen. Der Gemeinderat ist so eine gemeinsame Struktur. Jede Gemeinderätin und jeder Gemeinderat sollte sich für die gesamte Gemeinde verantwortlich fühlen. Egal ob nun Oberhausen oder Rheinhausen der Wohnort ist. Genauso wie es egal sein sollte, ob man im Lalich oder im Bockstettel wohnt. Das habe ich in meinen sieben Jahren im Gemeinderat auch immer so erlebt – bei den Kolleginnen und Kollegen aller Parteien und Listen. Diese gesamte Verantwortlichkeit sollte sich nach meiner Überzeugung auch im Wahlrecht spiegeln. Das derzeitige Wahlrecht schafft einen Anachronismus: obwohl die gesamte Gemeinde Kandidierende aus der gesamten Gemeinde wählen kann und die Gemeinderätinnen und –räte für die gesamte Gemeinde zuständig sind, wird beim Wählen, Auszählen und der Mandatszuteilung eine künstliche Grenze innerhalb der Gemeinde gezogen. Ich finde, ein solcher Anachronismus passt nicht zur Wahl des obersten Organs einer Gemeinde.

Denn der Gemeinderat von Oberhausen-Rheinhausen hat wie alle Kommunalparlamente große Herausforderungen zu bewerkstelligen: es müssen Wohnraum und Kindergartenplätze geschaffen werden, eine Mobilitäswende ist zu gestalten, der demographische Wandel braucht gute Antworten, die Digitalisierung verändert unsere Wirtschaft und unser Zusammenleben auch vor Ort. Diese Herausforderungen kann Oberhausen-Rheinhausen stemmen und gut gestalten – gemeinschaftlich. Um ganz offen zu sein: darum wünsche ich Oberhausen-Rheinhausen ein „Ja“ am  20. Januar. Ich denke, es wäre ein „Ja“ zu den vielen guten Dingen, die Oberhausen-Rheinhausen gemeinschaftlich erreicht hat und ein „Ja“, dass man auch die Zukunftsthemen gemeinsam gewinnen wird.

Und Ja, ich finde, Oberhausen-Rheinhausen, Zukunft und Gewinnen – dass passt richtig gut zusammen. So wie Oberhausen und Rheinhausen.

Es grüßt Sie Ihr

Daniel Born
 

 
 

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