SPD Oberhausen-Rheinhausen: "Ärztlicher Notfalldienst im Bruhrain muss erhalten bleiben"

Veröffentlicht am 21.11.2012 in Soziales

Sozialdemokraten sprechen sich gegen Schließung der Notfallpraxis in Waghäusel-Kirrlach aus

Mit Verwunderung und Unverständnis nahm die SPD Oberhausen-Rheinhausen gemeinsam mit ihren Nachbarortsvereinen die Meldung wahr, wonach die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg mit dem Gedanken spielt, den Ärztlichen Notfalldienst in Waghäusel-Kirrlach zu schließen. „Dies wäre ein beispielloser Skandal sollte die KV ihre Pläne so umsetzen. „Kosteneinsparung“ auf dem Rücken der Patienten ist mit uns nicht zu machen. Schließlich finanziert sich die KV ausschließlich aus Kassenbeiträgen der Versicherten“ so der SPD-Fraktionsvorsitzende im Waghäusler Gemeinderat, Herbert Sand. Er verwies darauf, dass dieses Angebot nicht nur von vielen Waghäuselern wahrgenommen wird, sondern auch von Bürgern aus dem Umkreis.

Dies bekam Sand auch von den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden aus den Nachbargemeinden Oberhausen-Rheinhausen und Philippsburg bestätigt. „Der Ärztliche Notdienst in Kirrlach ist ein standortnahes Angebot, dass viele Bürgerinnen und Bürger zu schätzen wissen und auch nicht missen wollen“ so der Vorsitzende der SPD Philippsburg Stephan Seifert. Auch sein Amtskollege aus Oberhausen-Rheinhausen Daniel Born pflichtet dem bei. „Es kann nicht angehen, dass die ärztliche Versorgung auf dem Land immer weiter ausgedünnt werden soll. Auch viele ältere Menschen im Ort und Umkreis sind auf diese Leistung angewiesen. Allein deshalb muss man alles dafür tun, dass der Ärztliche Notfalldienst erhalten bleibt. Die ärztliche Versorgung mit dem Hinweis zu streichen, dass auch über 20 Kilometer entfernt eine adäquate Versorgung erfolgen kann ist den Patienten nicht zuzumuten. Insbesondere älteren Mitbürgern gegenüber ist dies ein Zeichen der sozialen Kälte“ so Born, der im September 2013 für die SPD im Wahlkreis für den Bundestag kandidieren wird.

 

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